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Radiogottesdienst in Friedehorst am 22. Februar 2015 um 10 Uhr zur Eröffnung der Aktion „Hoffnung in Osteuropa“

18.02.2015

Gäste aus Rumänien berichten über den Bau einer Tagesstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen in der Nähe von Cluj (Klausenburg)

Mit einem Radiogottesdienst in der Kirche Friedehorst, Rotdornallee 64 in Lesum, eröffnet das Diakonische Werk Bremen die diesjährige Aktion „Hoffnung für Osteuropa“. Der Gottesdienst wird am 22. Februar 2015 um 10 Uhr live im NordWestRadio übertragen. Die Predigt hält der Landespastor für Diakonie Manfred Meyer, es singt der Lüssumer Kirchenchor unter Leitung von Ute Stemberg.


Nach dem Gottesdienst gibt es die Möglichkeit zur Begegnung mit Gästen aus dem Projekt. Aus Rumänien kommen Ioan und Rodica Selegean mit ihrem behinderten Sohn Sorin und Frau Dr. Elene Viorel, die die Großmutter eines Jugendlichen mit Beeinträchtigungen ist. Frau Selegean spricht Englisch, Frau Viorel Deutsch.
 
Zum Spendenprojekt:


In diesem Jahr gehen die Spenden an den Elternverein „Jonas“ für behinderte Kinder und Jugendliche in Floresti, 5 km von der Universitätsstadt  Cluj in Rumänien entfernt. Der Elternverein wurde vor 21 Jahren von Eltern behinderter Kinder in Cluj und der Krankengymnastin Renate Schumacher aus Bremen gegründet. Zur der Zeit lagen behinderte Menschen einfach nur in ihren Betten, es fand keinerlei Förderung und Teilhabe statt. Der Elternverein kaufte mit Spenden aus Bremen ein Haus, das sie zu einer Begegnungsstätte für die Eltern behinderter Kinder umbauten. Sie boten den Eltern dort auch Beratung an.
 
Inzwischen sind alle Kinder fast erwachsen und es tut sich wieder eine Lücke auf, da es für diese Gruppe noch keine Angebote in Cluj gibt. Seit langer Zeit wünschen sich die Eltern einen behüteten Ort, wo sie ihre behinderten Söhne und Töchter für einige Stunden oder sogar Tage in guter Obhut wissen. So bauten sie unter der Federführung vom Mitbegründer des Jonas-Vereins Ioan Selegean an die  Begegnungsstätte einige Räume mit Nasszellen, Aufenthaltsraum und Küche an. Den Kindern und Jugendlichen soll in diesem Haus eine anregende und sinnvolle Beschäftigung angeboten werden. Und die oft überforderten Eltern erhalten auf diese Art eine für sie so notwendige Entlastung. Ebenso ist geplant, eine kleine Werkstatt einzurichten.
 
Mit Hilfe vieler Spenden aus Bremen wurde der Anbau bereits im Rohbau fertig gestellt. Für die Inneneinrichtung wird noch Geld benötigt.
 
Spendenkonto: Diakonisches Werk Bremen e.V.
Konto DE 96 290 501 01 000 114 50 44