Aktuell

Erster Abitursjahrgang am Nebelthau-Gymnasium verabschiedet

03.07.2015

 

Vor acht Jahren begann mit einer kleinen Gruppe Fünftklässler der Unterricht am damals neu gegründeten Nebelthau-Gymnasium, das zur diakonischen Stiftung Friedehorst gehört. Nun hat die Schule ihren ersten Abitursjahrgang verabschiedet: Sieben Nebelthau-Schülerinnen und -schüler dürfen sich über ihre Hochschulreife freuen. „Auf unsere ersten Abiturienten sind wir besonders stolz“, verriet Schulleiter Karsten Lüpke in seiner Ansprache. „Denn der Jahrgang hat nicht nur eine Abschlussquote von 100 Prozent geschafft, sondern sich auch auf das Wagnis einlassen müssen, vor externen Prüfern und nicht vor den eigenen Lehrern die Prüfungen abzulegen.“ Dass das so ist, liegt an Bestimmungen in Bremen, die neugegründeten Schulen in den ersten drei Abijahrgängen eine besonders strenge Prüfungsform auferlegt.
 
Freunde, Familie, Lehrer und Mitschüler hatten sich am Mittwochabend in der Aula des Nebelthau-Gymnasiums versammelt, um in einem feierlichen Rahmen die ersten Abiturienten der Schule zu beglückwünschen. „Das Abitur ist geschafft“, sagte Schulleiter Karsten Lüpke. „Jetzt dürfen die Schülerinnen und Schüler zeigen, was sie gelernt haben. Dafür wünsche ich ihnen viel Erfolg.“ Gemeinsam mit Friedehorst-Vorsteher Michael Schmidt übergab der Schulleiter den frisch gebackenen Abiturienten Till, Leonie, Hauke, Tom, Pia, Jacob und Anna ihre wohl verdienten Zeugnisse. „Natürlich entlassen wir unseren ersten Abijahrgang nur ungerne aus diesem geschützten Rahmen. Aber ich bin mir sicher, dass jeder Schüler seinen Weg gehen wird.“
 
Auch Vorsteher und Pastor Michael Schmidt gratulierte dem Abitursjahrgang und bedankte sich bei der Schulleitung sowie dem Kollegium für ihr Engagement. „Dieser Jahrgang hat etwas Besonderes vollbracht“, sagte Schmidt. „Sie sind Pioniere und haben den Weg für weitere Jahrgänge am Nebelthau-Gymnasium gebannt.“
 
Die Abiturienten nutzen die Gelegenheit, um in Form von Bildern und kleinen Anekdoten von ihrem Schulalltag, den Eigenschaften der Mitschüler und früheren Berufswünschen zu erzählen. Musikalisch begleitet wurde die Verabschiedung von Leon (9. Klasse), Max (7. Klasse), seiner Mutter und Musiklehrerin Bianca Nordhoff. Abgerundet wurde die Feier von einem Sekt-Empfang, der bei strahlendem Sonnenschein vor die Schule verlegt wurde.